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Hallo, ich bin die Nina!

Wenn ich auf die Frage „Nina, was arbeitest du eigentlich?“ antworte, dass ich Nanny bin, ernte ich meist erstaunte, aber auch respekterfüllte Blicke. „Wow, auch so bei ganz kleinen Kindern mit füttern und Windeln wechseln und so? Puh, das könnte ich nicht.“.
Tja, das dachte ich bis vor ein paar Jahren auch noch, bis vor 4 Jahren, um genau zu sein. Bis dahin arbeitete ich neben meinem Grundschulpädagogik Studium abwechselnd als Kellnerin und Küchengehilfin, fütterte quasi Erwachsene und machte ihren Dreck, den sie nach dem Essen hinterliessen, weg. Bis ich Merle kennen lernte. Damals war sie 3, saß schüchtern neben ihrer Mami auf dem Sofa und spielte mit ihren Plastikpferdchen. Als sie mir nach einiger Zeit eines davon in die Hand drückte und mich damit zum Spielen aufforderte wusste ich; das Eis ist gebrochen. Heute ist sie 7 und ich bin nicht mehr nur ihre Nanny, sondern auch ihre mit Stolz erklärte grosse Freundin.
In den Jahren dazwischen war ich für einige Zeit in London und war dort Nanny für einen 9 Monate alten Jungen; meine Nichten Nummer 1 und 2 kamen auf die Welt; ich lernte Alva, mein derzeitiges „Hauptkind“ kennen und ganz plötzlich war mein Leben voller Kinder. Ich merkte, dass ihre Tante, Freundin und Nanny zu sein super ist – und Teller waschen viel anstrengender als Windeln zu wechseln, ich bitte euch!

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