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Hallo, ich bin die Fritzi!

Was mich an Kindern so fasziniert ist ihre Fantasie und Kreativität. Das sind Dinge, die beim Erwachsen werden leider oft verloren gehen. Sich hinzusetzen und mit Plastikfiguren zu spielen, sie zum Leben erwecken oder Geschichten zu erzählen. Kinder sind darin die Besten. In meinem Bundesfreiwilligen Dienst konnte ich mir über ein Jahr lang Geschichten erzählen lassen und sehen, wie viel Leben in den Kindern steckt und wie sehr sie dieses an jedem einzelnen Tag genießen. Seit drei Jahren sitte ich einige Kids aus meiner Kita. In meiner Familie schwirrt es nur vor aktiven Kindern, die mir täglich aus ihrem Leben erzählen. Eine Geschichte die mir ein vierjähriges Mädchen mal erzählte, handelte von ihrer Tochter, welche schon zur Schule ging. Sie konnte mir jeden Tag etwas Neues über ihren Sprössling erzählen, wann sie krank war, wann ein Maulwurf den Garten zerstörte und auch wann es Ärger wegen schlechter Noten Zuhause gab, oder eine Süßigkeit als Belohnung. Ich selbst lese gern und versuche in allen Dingen meine Fantasie aufrecht zu erhalten. Singen und Tanzen gehören zu meinem Arbeitsausgleich als Kinderkrankenschwester. Geschichten? Ja, die erzähle ich gern. Ich freue mich über jede neue Geschichte, die ich über Ihre Kinder oder von Ihren Kindern hören kann.
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Hallo, ich bin die Johanna!

Ich bin Johanna, 28 Jahre alt, und seit ich selber noch ein Kleinkind war, bin ich von Babys und Kindern verzaubert. Schon früh habe ich erfolgreich auf meine Puppen aufgepasst und später dann begeistert auf die Kinder von Freunden und Bekannten, das mache ich bis heute. Ihr Strahlen, ihre Unberührtheit und ihre bedingungslose Liebe faszinieren mich und lösen auch genau dasselbe in mir aus. Zuletzt schaffte dies ein einjähriger Junge namens Karl-Levin, mit dessen Papa ich zusammen arbeitete und der jeden Nachmittag kurz mit ins Büro genommen wurde. Dort ging es meist sehr stressig zu und die Räumlichkeiten waren groß und im Winter immer ein wenig zu kalt. Sobald dann aber der kleine Karl-Levin da war, ging mein Herz auf. Seine Wärme und seine Präsenz zogen mich jeden Tag in den Bann und so ging es ihm auch mit mir. Er krabbelte freudig auf mich zu sobald er mich entdeckte, und blieb eine Weile auf meinem Schoss. Egal wie hektisch es im Büro zuging, sobald er bei mir war, strahlten wir um die Wette, ich witzelte mit ihm rum oder zeigte ihm etwas, dass er noch nicht kannte. Den Job habe ich nun gewechselt, aber Karl-Levin ist immer noch mein […]
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Hallo, ich bin die Nina!

Wenn ich auf die Frage „Nina, was arbeitest du eigentlich?“ antworte, dass ich Nanny bin, ernte ich meist erstaunte, aber auch respekterfüllte Blicke. „Wow, auch so bei ganz kleinen Kindern mit füttern und Windeln wechseln und so? Puh, das könnte ich nicht.“. Tja, das dachte ich bis vor ein paar Jahren auch noch, bis vor 4 Jahren, um genau zu sein. Bis dahin arbeitete ich neben meinem Grundschulpädagogik Studium abwechselnd als Kellnerin und Küchengehilfin, fütterte quasi Erwachsene und machte ihren Dreck, den sie nach dem Essen hinterliessen, weg. Bis ich Merle kennen lernte. Damals war sie 3, saß schüchtern neben ihrer Mami auf dem Sofa und spielte mit ihren Plastikpferdchen. Als sie mir nach einiger Zeit eines davon in die Hand drückte und mich damit zum Spielen aufforderte wusste ich; das Eis ist gebrochen. Heute ist sie 7 und ich bin nicht mehr nur ihre Nanny, sondern auch ihre mit Stolz erklärte grosse Freundin. In den Jahren dazwischen war ich für einige Zeit in London und war dort Nanny für einen 9 Monate alten Jungen; meine Nichten Nummer 1 und 2 kamen auf die Welt; ich lernte Alva, mein derzeitiges „Hauptkind“ kennen und ganz plötzlich war mein Leben voller Kinder. […]
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Hallo, ich bin die Julia!

Gerade wegen meiner Ausbildung zur Erzieherin, habe ich mich dafür entschieden Vollzeitnanny zu werden und meine Tagesabläufe gemeinsam mit den Kids zu entscheiden. Als Nanny ist es immer wieder aufregend, in eine neue Familie zu stolpern. Im besten Fall kennt man sich schon, in den meisten Fällen hat man vorher kurz telefoniert, um ein Kennenlernen zu vereinbaren. Also mache ich mich auf den Weg zu einer neuen Familie. Läute an der Haustür und bin gespannt was für eine Familie mich diesmal erwartet. Ganz ehrlich, noch mehr gespannt bin ich natürtlich auf die Wohnung und das sage ich meistens auch direkt: „Ah, sehr schön geschnitten!“, „Oh, ganz toller Blick!“ Die Tür geht auf und die dreiköpfige Familie steht schon gespannt da und hofft, dass ich die Richtige bin. Nur gut, dass vor ihnen ein positiver Mensch steht. Strahlend wie die letzte Mondfinsternis, schwirre ich wie ein Wirbelwind durch die Wohnung. Nach der aufregenden Besichtigung erzähle ich meist noch ein paar herzige Geschichten aus meiner Vergangenheit als Erzieherin und mache den Job damit nagelfest. Also, wann kann ich anfangen?
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